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GESCHICHTE DER STADT
Das Rathaus von Cattolica – Gebäude Mancini
Der Bau des Rathauses der neu geborene Stadt Cattolica, nach Ablösung von der Stadt San Giovanni im Jahr 1896, trägt das Jahr 1914 und wurde in einer Reihe von ambiziosen Werken eingeschlossen, die der Bürgermeister Cino Mancini energisch wollte, um die Gründung der Stadt zu bauen und das Aussehen zu prägen auch für die ersten Touristen, die schon seit der Mitte des XIX Jahrhunderts Cattolica besuchten. Später wurde sie die Königin der Adria genannt.
Der vorzeitige Tod des Bürgermeisters Mancini im Jahr 1912 veranlaßte die neue Stadtverwaltung von Cattolica, das Rathaus, Symbol der Stadt, nach ihm zu nennen.
Das Hauptgebäude von Cattolica, das heute noch im wesentlichen seinen ursprünglichen Zustand bewahrt hat, wurde vom Ing. Marcovigi entworfen und dann vom Ing. Penza verändert. Der Bau ist aus dem Neo-Renaissance-Stil inspiriert, sehr in Mode am Anfang des XX Jahrhunderts, aber sicher mit einer lang anhaltenden Eleganz. In dem Gebäude waren die Büros der Gemeindeverwaltung und in den beiden Flügeln die weibliche und männliche Schule untergebracht.
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Außerdem wurde der Vorplatz , durch die neue angelegte strasse XXIV Maggio in zwei Zonen geteilten Gartenanlagen verschönert und von weiteren öffentlichen Gebäuden umgeben. Diese Strasse war die Verbindung zwischen der Via Flaminia und dem neuen Strassennetz von Cattolica, in der Lage die antiken Siedlungen von Fischern und Arbeitern zu den neuen touristischen Zonen anzuschließen. Neue touristische Zonen, die die Gegenwart und natürlich die Zukunft von Cattolica geworden sind.
Im Laufe der Jahre hat das Gebäude Mancini wegen inneren Veränderungen, um die Innenräume zugänglich zu machen leider die meisten der Ornamente und Mosaiken verloren.
In den letzten Jahrzehnten hat man Arbeiten durchgeführt, um das ursprüngliche Aussehen der Säale und der Büros sowie die elegante Fassade des Gebäudes zu moderniesieren und wiederherstellen, so daß es heute zweifellos das Zentrum der modernen Stadt von Cattolica geworden ist.
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1° Maggio Platz und der Kursaal von Cattolica
Der neu geborene Badeort Cattolica sah am Ende des Jahres 800 die Nummer der Touristen, die unsere Adriatische Küste erreichten, stetig wachsen, auch Dank dem wichtigen Bahnverkehr, der während der Mitte des XIX Jahrhunderts zum Bau des Bahnhofs von Cattolica führte.
In diesem Umfang führte es dazu, das die zuwachsenden Bedürfnisse der Einwohner und Badegäste am Ende des Jahrhunderts zum Bau von öffentlichen Einrichtungen, ausschließlich zum Baden und der Gastlichkeit gewidmet wurden: im Jahr 1883 entstand deshalb die Badeanstalt, hinter dem Strand in einer Zone von erheblicher Bedeutung,die an der wichtigsten Strassenkreuzung des wachsenden Ortes von Cattolica lag. Dieser Bau veränderte radikal diese Zone, wo einige Jahr zuvor das Gebäude für Zoll und maritime Gesundheit war, das Lazarett.
Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude der Kursaal von Cattolica, wesentlisch touristisches Element und Verstärkung der Identität der Stadt, mit einer einzigartigen ästhetischen Wirkung ausgestattet , verfeinert und sehr elegant.
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Im Glanz von reflektierendem Licht, war die Straßenkreuzung vor dem Kursaal genau wie heute die Verbindung der Hauptstraßen von Cattolica. Sie wuchs an Bedeutung und nahm endgültig ihre Persönlichkeit im Jahr 1928 mit der Realisierung einer Skulptur des Künstlers aus Forlì “Giuseppe Casalini” auf und so enstand jahrelang der so genannte Platz der Sirenen von Cattolica, heute Platz Primo Maggio.
Tatsächlich zeigt die sehr schöne Statue-Fontäne von Casalini drei identische Sirenen, verhältnismäßig harmonisch und fein drapiert, die ein Rundbecken auf Ihren Köpfen halten aus dem Wasser fließt. Diese sind in der Mitte stehend von noch einem größeren Rundbecken umgeben, das von Wasserstrahlen aus vier großen in Stein gemeiselten Schildkröten heutzutage noch bespritzt wird.
Die wachsende Sensibilität für einen menschenfreundlichen Tourismus und eine sehr gezielte Aufmerksamkeit auf die Umweltqualität und Verbesserung der Stadt, führten gegen Ende der 80iger Jahre zur Bestimmung einer vollständigen Neuentwicklung der Zone des Platzes Primo Maggio und der damit verbundenen Straßen, um diese Bereiche den Menschen zurückzugeben und so viel wie möglich den Vehrkehr von Fahrzeugen auszuschließen. In dieser Hinsicht gingen die Arbeiten weiter, die in der letzen Zeit zur Fußgängerzone des Platzes Primo Maggio führten, den großen Gartenanlagen und Fontänen, dem Bau einer großen Tiefgarage von höchster Bedeutung für den Verkehr, die Restaurierung des Kursaals mit dem Wiederentwurf seines seitlichen Anbaus im modernen Stil und zur Schaffung weiterer Brunnen, die berühmt wie die tanzenden Wasser Fontänen geworden sind.
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Mercato Platz – Die Markthalle von Cattolica
Geschichtlich dem Fischfang und dem Handel gewidmet, sowie die vorliegenden Befunde des heutigen Museums der Königin bezeugen, Cattolica benötigte am Anfang des XX Jahrhunderts eine feste Einrichtung, wo man bequem die Waren handeln konnte, um diese vor dem schlechten Wetter, der Sonne und vom Staub zu schützen, die Käufer und Verkäufer im ursprünglichen Sitz des Marktes von Cattolica erleiden mußten, der im Zentrum entlang der damaligen noch nicht gepflasterten Straßen war.
Es war in jenen Jahren, daß das Projekt der Markthalle von Cattolica, vom technischen Büro der Gemeide erstellt und schon im Jahr 1922 von der damaligen Stadtverwaltung genehmigt, nahm schließlich Leben an und wurde im Jahr 1926 , genau am 5. Juni, in der Anwesenheit von Italo Balbo eingeweiht und kostete eine sehr wichtige Summe für die damalige Zeit: gut 600.000 Lire.
Der Bau war nicht weit vom Hauptgebäude von Cattolica, dem eleganten Rathaus (Gebäude Mancini) entfernt und schien für die Bürger der Zeit schön und funktionel. Diese wußten, daß mit der neugeborenen
Markthalle, ein entscheidendes Element zur Verfügung zu haben und würde Cattolica an die Spitze der gesamten Romagnolische Küste stellen. Zur weiteren Charakteriesierung des Gebäudes wurden auf der Vorderseite, am Eingang der Geschäfte, dasWappen der Königin der Adria und an der Seite des Gebäudes, über den Eingang des Fischmarktes ein großer Molch angebracht, die heute noch anwesend sind. Die Markthalle enthielt einen großen Raum in zwei Hauptbereiche geteilt, der für den Fischverkauf und der für die anderen Waren. Im unteren Geschoss, war aus dem ursprünglichen Plan die Realisierung einer Festhalle vorgesehen , aber dieser wurde aufgegeben und man bevorzugte,auch wegen wirtschaftlicher Not, den Bau von Lager für gewerblichen Gebrauch.
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Verschiedene routinemäßigeWartung und die Realisierung einiger Bauarbeiten um die Anpassung der Markthalle für die Bedürfnisse der neuen Zeiten, haben nur minimal die Ideen des ursprünglichen Projektes und den ästhetischen Eindruck des Gebäudes beeinflußt. Dank einer größeren wichtigen Renovierung in den letzten Jahren, hat die Markthalle wieder seinen früheren Glanz.
Die Arbeiten wurden von der Gemeinde und von Privaten finanziert, waren nicht nur auf die Pflege des Äußeren beschänkt, sondern man hat die Geschäfte komplett neu organisiert, mit neuer nütztlicher Funktionalität des Gebäudes,zugunsten der ganzen Zone eingeführt: der neue Platz Mercato, Sitz für verschiedene Veranstaltungen von Cattolica, den Bau einer Tiefgarage um die Verfügbarkeit von reichlichen Parkplätzen in der Altstadt zu erhöhen, die Realisierung einer Einkaufspassage auf der Seite der Markthalle, die die kommerzielle Berufung der Gegend weiter betont und wie in den ursprünglichen Absichten der Gründer wieder aufzunehmen, der Bau eines Mehrzwecksaals, Namens Cinema Teatro Snaporaz, in dessen Innerem finden Shows, Konzerte, Theater und Konferenzen statt: eine Art “Festsaal”.
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Die Straßen des touristischen Zentrums: Piazza Nettuno, via Bovio, Via Fiume, via Dante
Am Anfang des Jahres 800 war das entscheidende Zentrum von Cattolica an der Straßenseite der via Flaminia und entlang der Küste gab es nur sporadische Fischersiedlungen. In der zweiten Hälfte des gleichen Jahrhunderts zieht sich sein Zentrum entscheidend zum Meer, vor allem in der Zone des Kursaals von Cattolica.
Die schrittweise Zunahme des Tourismus in der Stadt führen zur Entwicklung von bisher weniger bedeutenden Bereichen. Rund um die Badeanstalt betreffen die Infrastrukturarbeiten hauptsächlich die schon bestehenden Straßen, die den alten Stadtteil von Cattolica zum Meer verbinden und diese neuen Adern der Stadt sind inzwischen via Marina (jetz Via Marconi), Straße dei Bagni (Verbindung des historischen Zentrums zum Meer), via degli Arenili (jetz via Dante) und via Belvedere. Der Zuwachs der Stadt und des Tourismus erfordert notwendig eine sorgfältige Planung eines neuen Stadtteils. In dieser Richtung wird die westliche Zone für den touristischen Verkehr entlang der Viale Carducci organisiert, während der ganze Teil der Dienstleistungen entlang der via Del Prete geleitet ist und zwischen den beiden Straßen wächst die Viale Dante an Bedeutung. Man schaft so die Fundamente des heutigen Straßennetzes von Cattolica.
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Zwischen Ende des Jahres 800 und Anfang 900 sieht man in diesen Straßen das Wachstum von Villen der Touristen, die, in voller Mode der Thalassotherapie und dann des Seebades, entscheiden sich das Haus am Meer neben den Häusern der Einwohner zu bauen, die im Sommer jener ersten Jahre als Pensionen verwendet wurden. Im Laufe der Jahre, insbesondere zwischen den beiden Weltkriegen, erlebt man einen schrittweisen Anstieg der Dichte des Aufbaus. Diese bestanden noch aus Villen der Touristen, die die Stadt Cattolica als festen Urlaubsort wählten, aber mit einem deutlichen Wachstum von Zimmervermietung, Pensionen und Hotels, die die Veränderung der Ferien am Meer zeigten: von einem reichen esklusiven Urlaub, zu einer fortschreitenden Vermassung des Tourismus, jetzt auch für den Mittelstand erreichbar.
Die Straßen der neuen Stadt Cattolica, unterziehen sich in diesem Rahmen dem Lauf der Zeit und den Anstieg des Autoverkehrs auf Kosten einer gewissen Lebensqualität, die an den Wachstum des Aufbaues, Hauptdarsteller der Nachkriegszeit bis Anfang der 70iger Jahre, geopfert war. Aber bei der neuen Stadtverwaltung, rund um die 80iger Jahre wächst die Sensibilität für neue Ideen, die mehr auf die Menschen und die Qualität des Tourismus und des Lebens gerichtet sind. In diesen Jahren wurden verschiedene Umbauten entworfen und dann realisiert: Platz Primo Maggio, Kreuzpunkt der wichtigsten Straßen von Cattolica, wurde konplett neu gepflastert, genauso wie die via Bovio, immer mehr Shoppingzentrum von Cattolica, via Curiel und an mehreren Punkten auch via Dante, wo Hotels, Geschäfte und Lokale sich mischen und einen einzigen großen Wohnraum bilden, der von Touristen und Einwohnern von Cattolica sehr geschätzt wird.
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Le Navi, vom Sommer-Ferienlager zum Aquarium von Cattolica.
Diese architektonische Bauten, die einen sehr starken Eindruck an der Strandpromenade von Cattolica markieren, gebaut zwischen den Mündungen von zwei Flüßen die naheliegend in die Adria fließen (der Fluß Conca und Ventena), wurde am Anfang der 30iger Jahre geplant und entwickelt. Stark von der Generaldirektion der “Kinder der Italiener im Ausland” gewollt, in einer Zeit in dem auf die italienische und vor allem die romagnolische Küste riesige Gebäude für die Pflege und Freizeit der Kinder jener Zeit verteilt waren.
Das Projekt wurde dem Architekten aus Rom Clemente Busiri Vici, einer der führenden Vertreter des italienischen futuristischen Bewegung anvertraut, der für die Realisierung der zukünftigen Meeres-Kolonien “XXVIII Ottobre” wurde durch das Aussehen einer Flotte von Kriegsschiffen inspiriert, in perfektem futuristischem Stil mit Begeisterung der Maschinen und der Geschwindigkeit. Die effektive Realisierung der 5 Gebäude, vollkommen symmetrisch angeordnet, mit einem zentralen Bauwerk und zwei Paar Seitengebäuden dauerte eine relativ kurze Zeit. Bereits im 1934 wurde die Anlage fertiggestellt und am 28. Juni jenes Jahres in der Anwesenheit von Benito Mussolini eingeweiht.
Mit dem Bau von vier anderen Gebäuden, wurden in den kommenden Wintermonaten die neuen Arbeiten des Komplexes vergrößert, der inzwischen Dank der Presse und Propagandafilme der Zeit eine gewisse Berühmtheit erworben hatte: zwei Torpedoförmige Gebäude, ein kleiner Kirchen-Bunker und ein Gebäude für die Wache. Außerdem gehörte zum Komplex auch ein Bauernhof und Felder für den Anbau von Nahrungsmitteln, die damals die Selbstversorgung ermöglichten, da die Kolonie XXVIII Ottobre bis ca. 2000 kleine Matrosen unterbringen.konnte .
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Mit dem Eintritt in den zweiten Weltkrieg und dem Ende des Faschismus wurde die Kolonie “Le Navi” zu einem Militärkrankenhaus und kehrte dann mit dem Frieden zu seiner früheren Verwendung und wurde die Marine-Kolonie “G. De Michelis”.
In den folgenden Jahren wechselte die Kolonie mehrmals das Eigentum und die Verwaltungsleitungen: im Jahr 1963, in voller florierender Wirtschaft wurde in dem Stadtentwicklungplan beschloßen einen Teil des von Kolonien besetzten Gebietes zu eliminieren. Die Besitzer beschloßen einen Teil der Fläche der Anlage für den Bau von touristischen Einrichtungen zu verwenden, damit wurden ein Paar Gebäude am südlichsten gelegen eliminiert und dadurch änderte sich das Aussehen des Komplexes.
Mit der Rückgabe des Eigentums an die Region Emilia Romagna öffnet sich eine neue Phase der Wiederherstellung und Entwicklung des Komplexes: in der ersten Phase wurden die alten Kolonien das “Internationale Jugendzentrum”, wo Jungendliche aus ganz Europa für ein Projekt des kulturellen Austausches beherbergt waren. Anschließend und genau am Anfang der 90iger Jahre werden Studien und Projekte über die Möglichkeit ein kulturelles und multimediales Zentrum des Meeres in diesem Bereich zu starten, der tatsächlich am Ende des gleichen Jahrzehntes mit der Einweihung des Parks “Le Navi” von Cattolica realisiert wird. Ein führender Themenpark in Bezug auf die Technologie, die Kommunikation und Nutzung der verfügbaren Räume, nämlich die Gebäude der Marine-Kolonie, die wieder ihren Glanz nach einer bedeutenden Restaurierung und Sanierung erhielten.
Heute ist der Park “Le Navi” das Aquarium von Cattolica geworden, einer der größten Wasserparks Europas, von dem Sie alle Auskünfte auf unserer Website finden können.
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| Foto tratte da "Abbiamo fatto 13?..", copyright Comune di Cattolica. Foto dell'Archivio di Cattolica (arch. Urbanistica, Lavori Pubblici e Marketing)., Dorigo Vanzolini, Marchi & Marchi, Industrie Pica, Paolo De Stefano |
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