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Bedeutende Heerführer, kluge Politiker, Liebhaber der Schönheit und der Kunst, Eroberer ohne Skrupel – das waren die Malatesta-Herren, die Rimini im Jahr 1197 zu ihrer Hauptstadt erklärten, um von dort aus in den darauffolgenden Jahrhunderten annähernd die ganze Romagna, Teile der Marken sowie einige Gebiete der Emilia, der Toskana und Venetiens zu erobern.
Die Stammväter der Familie der Malatesta kamen ursprünglich aus Verucchio, einem kleinen Ort in der Provinz Rimini, der auf einem felsigen Gebirgsausläufer liegt und einen Blick auf weite Teile der Riviera bietet. Von dort aus zogen die Malatesta in Richtung Küste – veranlasst durch Mastin Vecchio, einer Persönlichkeit, die auch in Dantes „Göttlicher Komödie“ Erwähnung findet. Die Sasso-Burg in Verucchio, die heute für Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen bereit steht, stellt eine der ersten Festungen der Malatesta dar, die von diesen bereits im Jahr 1100 bewohnt wurde.
Die Malatesta-Burg in Rimini, die vor kurzem restauriert wurde und nun für Ausstellungen und namhafte Veranstaltungen zur Verfügung steht, stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie wurde auf Wunsch von Sigismondo Pandolfo, eines ehrgeizigen Herren von Rimini und bedeutenden Mäzens des Mittelalters, als Festung sowie Herrschaftssitz errichtet. Diesem hat Rimini ebenso die Malatesta-Bibliothek und den Tempio Malatestiano zu verdanken – zwei sehr gut erhaltene Bauwerke im Herzen der Stadt. Von der Burg aus dem 15. Jahrhundert, die auch als Castel Sismondo bekannt ist und als Meisterwerk der Militärarchitektur der Malatesta gilt, ist heute lediglich der Mittelteil erhalten, der sich durch seine imposanten quadratischen Türme auszeichnet.
Die Stammväter der Familie der Malatesta kamen ursprünglich aus Verucchio, einem kleinen Ort in der Provinz Rimini, der auf einem felsigen Gebirgsausläufer liegt und einen Blick auf weite Teile der Riviera bietet. Von dort aus zogen die Malatesta in Richtung Küste – veranlasst durch Mastin Vecchio, einer Persönlichkeit, die auch in Dantes „Göttlicher Komödie“ Erwähnung findet. Die Sasso-Burg in Verucchio, die heute für Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen bereit steht, stellt eine der ersten Festungen der Malatesta dar, die von diesen bereits im Jahr 1100 bewohnt wurde.
Die Malatesta-Burg in Rimini, die vor kurzem restauriert wurde und nun für Ausstellungen und namhafte Veranstaltungen zur Verfügung steht, stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie wurde auf Wunsch von Sigismondo Pandolfo, eines ehrgeizigen Herren von Rimini und bedeutenden Mäzens des Mittelalters, als Festung sowie Herrschaftssitz errichtet. Diesem hat Rimini ebenso die Malatesta-Bibliothek und den Tempio Malatestiano zu verdanken – zwei sehr gut erhaltene Bauwerke im Herzen der Stadt. Von der Burg aus dem 15. Jahrhundert, die auch als Castel Sismondo bekannt ist und als Meisterwerk der Militärarchitektur der Malatesta gilt, ist heute lediglich der Mittelteil erhalten, der sich durch seine imposanten quadratischen Türme auszeichnet.
In der Nähe der Rocca Verucchio liegt die Scorticata-Burg, die heute Torriana genannt wird und noch immer sehr gut erhalten ist. Die Festung liegt in einer wunderschönen Landschaft aus Tälern, Bergen und dem blauen Meer am Horizont. Fährt man noch weiter in die Berge hinauf und an Torriana vorbei, kommt man nach Montebello, einem altertümlichen Dorf, dessen Burg man über wunderschöne Pfade mit Blick auf die Täler des Marecchia- und des Uso-Flusses erreicht.
Die Montefiore-Burg, die über dem Conca-Tal thront, diente als Jagd- und Wohnsitz berühmter Adliger und verfügt noch heute über Säle mit prächtigen Fresken und Ornamenten. Der berühmte „Kaisersaal“ enthält Fresken von Jacopo Avanzi aus dem Jahr 1370, die Figuren und Episoden der römischen Geschichte zeigen. Einer der Säle der Burg beherbergt heute das Fossilien- und Mineralienmuseum mit einer Ausstellung von prähistorischen Funden, die mehr als eine Million Jahre alt sind.
Unweit der Montefiore-Burg liegen die Festungen von Saludecio, Mondaino und Montegridolfo, die teilweise umgebaut wurden und heute als Gemeindeverwaltungssitz dienen. Fährt man ins Tal hinab in Richtung Cattolica, kommt man nach San Giovanni in Marignano, einer kleinen Ortschaft, in der Mauern und Türme aus dem vierten und fünften Jahrhundert erhalten sind, als diese noch zum Herrschaftsgebiet der Malatesta gehörte.
Außerhalb der romagnolischen Grenze ist ein Besuch der Burg von Gradara lohnenswert, die Schauplatz der Geschichte von „Paola e Francesca da Rimini“ ist – zwei berühmten Persönlichkeiten, die ebenfalls Eingang in Dantes „Göttliche Komödie“ fanden. Auch dieses Bauwerk diente gleichzeitig als Festung sowie als Herrschaftssitz. Die Fresken der Burg stammen aus dem Jahr 1494, als sie in den Besitz der Familie der Sforza überging. Die Hofkapelle enthält ein wunderschönes Majolika-Altarbild von Andra della Robbia und die Säle sind verziert mit Ornamenten und Fresken aus der Renaissance.
THUUUUUG

