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Das Naturreservat Onferno, das zu Gemmano gehört, liegt in der Valconca-Talebene und grenzt an die Landschaft des Montefeltro an. Von Cattolica kommend erreicht man Onferno über San Giovanni in Marignano und Morciano di Romagna, wo man den Ausschilderungen nach Gemmano folgen muss.
Das Reservat, das sich auf einer Fläche von etwa 130 Hektar befindet, umfasst ein furchenhaltiges sowie ein bewaldetes Gebiet, das Onferno umgibt, sowie die sandhaltigen Kalksteinrinnen der „Ripa della Morte“ und einen beachtlichen Karstkomplex, dessen gipshaltige Felsen im Laufe der Jahrhunderte durch einen kleinen Bach ausgehöhlt wurden und zur Entstehung geheimnisvoller, faszinierender Höhlen geführt haben – den berühmten Grotten von Onferno.
Das alte Pfarrhaus Santa Colomba beherbergt das Besucherzentrum, das als Eingang zu den Grotten dient, sowie das Naturwissenschaftliche Multimedia-Museum, das den Besuchern bei einem lehrreichen und interaktiven Rundgang interessante Fakten zur Umwelt und zum Umweltschutz vermittelt. Die Grotten dürfen nur mit einem Begleiter und in Gruppen zu max. 15 Personen besichtigt werden. Aufgrund der niedrigen Temperaturen (12-14°C) in den Grotten sollte man sich auch in den Sommermonaten entsprechend warm anziehen. Der Rundgang beginnt auf einer Höhe von 290m und führt dann etwa 70m in die Tiefe.
Das Reservat, das sich auf einer Fläche von etwa 130 Hektar befindet, umfasst ein furchenhaltiges sowie ein bewaldetes Gebiet, das Onferno umgibt, sowie die sandhaltigen Kalksteinrinnen der „Ripa della Morte“ und einen beachtlichen Karstkomplex, dessen gipshaltige Felsen im Laufe der Jahrhunderte durch einen kleinen Bach ausgehöhlt wurden und zur Entstehung geheimnisvoller, faszinierender Höhlen geführt haben – den berühmten Grotten von Onferno.
Das alte Pfarrhaus Santa Colomba beherbergt das Besucherzentrum, das als Eingang zu den Grotten dient, sowie das Naturwissenschaftliche Multimedia-Museum, das den Besuchern bei einem lehrreichen und interaktiven Rundgang interessante Fakten zur Umwelt und zum Umweltschutz vermittelt. Die Grotten dürfen nur mit einem Begleiter und in Gruppen zu max. 15 Personen besichtigt werden. Aufgrund der niedrigen Temperaturen (12-14°C) in den Grotten sollte man sich auch in den Sommermonaten entsprechend warm anziehen. Der Rundgang beginnt auf einer Höhe von 290m und führt dann etwa 70m in die Tiefe.
Das Schauspiel im Inneren der Grotten ist absolut beeindruckend und abwechslungsreich: Geschliffene Wände, kalkhaltige Kaskaden, riesige Kristalle, die von der Decke herabhängen, Schluchten sowie Engpässe und Stollen, die die einzelnen Grotten, in denen durch Kalksalzkonkretionen im Laufe der Jahrhunderte bizarre Formen entstanden sind, miteinander verbinden.
Die Reiseleiter zeigen und erklären den Besuchern die Besonderheiten dieses Naturraums und bringen sie den Bewohnern der Grotten näher – den mehr als 4000 Fledermäusen, die zu mehr als sechs verschiedenen Arten gehören und von denen einige äußerst seltene Exemplare darstellen.
Die Wanderwege durch das Grün des Naturreservats führen durch einen dichten Schlagwald, der aus Haselnusssträuchern, Kornelkirschen, Ligustern, Kronwicken und wunderschönen Kletterpflanzen, wie der San Giovanni-Rose, besteht, während man an der kahleren und trockeneren „Ripa della Morte“ im Frühling dichte, gelbe Ginsterbüsche findet. Neben den Fledertieren in den Grotten gibt es im Reservat noch Rehe, Stachelschweine, Maulwürfe und weitere kleine Wildtiere und Vögel, wie Lerchen, Wachteln, Kuckucke, Fasanen, Amseln, Nachtigallen, Grasmücken, Königsweihen, Baumfalken, Turmfalken, Mäusebussarde, Schleiereulen, Waldkauze und Eulen.
Öffnungszeiten: von Oktober bis März jeden Sonntag ab 15.30 Uhr; von April bis Mitte Juni jeden Samstag und Sonntag ab 15.30 Uhr; von Mitte Juni bis Mitte September täglich ab 11.00 Uhr
Information:
Via Castello 83 - 47855 Onferno (RN) - Tel. und Fax: (0039) 0541 984694 - grotte.onferno@libero.it - www.grottedionferno.com
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